Kirchheim 2030

 

Zur Verbindung der Ortsteile Kirchheim und Heimstetten werden zwei neue Geh- und Radwegbrücken über die St 2082 geplant. Zudem soll ein Lärmschutzwall entlang der St 2082 zur Lärmreduzierung im angrenzenden Neubaugebiet entstehen.
Der Lärmschutzwall wird aus bewehrter Erde mit einer maximalen Höhe von ca. 7 m und einer Neigung zur vertikalen von ca. 70° errichtet.
Bei den Brückenbauwerken handelt es sich um jeweils einfeldrige Rahmenbauwerke mit Stützweiten von 20,5 m und 24 m. Die 4,5 m bzw. 5,0 m breiten und 1,4 m bzw. 1,5 m hohen Überbauten weisen einen vorgespannten, zweistegigen Plattenbalkenquerschnitt mit Ortbetonergänzung auf.
Um die Verkehrsbeeinträchtigungen auf der St 2082 möglichst gering zu halten, kommen Fertigteile mit einer Vorspannung im sofortigen Verbund zum Einsatz. Nach Einhub der Fertigteile können die Ortbetonergänzung und die Kappen unter laufendem Verkehr hergestellt werden.
Die kastenförmigen Widerlager werden über eine ca. 1 m dicke Fun­damentplatte flachgegründet.

Besonderheiten

Integrale Brückenbauwerke – durch monolithische Verbindung der Widerlager mit dem Überbau sind keine Übergangskonstruktionen oder Wartungsgänge notwendig.

Bauherr
Gemeinde Kirchheim bei München

Bauzeit
2022 – 2023

Erbrachte Leistungen
Objekt- und Tragwerksplanung, Ingenieurtechnische Kontrolle, örtliche Bauüberwachung (HOAI-Leistungsphasen 1 bis 9)

Baukosten
~ 2,8 Mio. € brutto

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